Kloster Eberbach ist keine Ruine und kein Museum. Es ist ein lebendiger Ort — mit eigenem Weingut, Restaurants, einem Hotel und einem der bedeutendsten Musik-Events Deutschlands. Und es ist wunderschön.
1136 — Gründung durch Zisterzienser
Bernardinische Mönche aus dem Kloster Altenberg gründen Kloster Eberbach im Hinterland des Rheingaus. Der Orden, bekannt für Schlichtheit und Arbeit, legt sofort Weinberge an. Der Steinberg — heute eine der berühmtesten Lagen Deutschlands — entsteht als Kloster-Monopollage, von Mauern umgeben.
Der Steinberg
Die vielleicht bekannteste Einzellage des Rheingaus liegt direkt neben dem Kloster, eingemauert in einem 35 Hektar großen Geviert. Kloster Eberbach ist Alleinbesitzer — eine echte Monopollage. Der Steinberg-Riesling gilt als klassischster Ausdruck des Rheingauer Stils: klar, mineral, klar strukturiert.
"Der Name der Rose"
Weltberühmtheit erlangte das Kloster als Drehort für den Film nach dem Roman von Umberto Eco. Die mittelalterliche Architektur — Romanik und Gotik, nahezu unverändert seit dem 12. Jahrhundert — ist so beeindruckend erhalten, dass kein Filmstudio sie hätte bauen können.
Rheingauer Musikfestival
Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich das Kloster in eine Konzertstätte. Das Rheingauer Musikfestival zählt zu den wichtigsten Klassik-Events Europas. Konzerte im Basilikaschiff, auf dem Klosterhof, im Weinkeller — mit Kerzenlicht, Riesling und Weltklasse-Künstlern.
Geöffnet
täglich 10–18 Uhr
Eintritt
ab €9 / Person
Website
kloster-eberbach.de